5 Wege, um in Neuseeland zu sparen

Geld sparen Neuseeland

Die 5 besten Spartipps für die nächste Neuseelandreise

Neuseeland: das Land der Schafe, Elfen und Hobbits. Grüne Wiesen soweit das Auge reicht und wunderschöne Berge, kristallklare Seen, Gletscher, Vulkane, Höhlen, Strand und viele tolle Tiere.

Es ist verständlich, dass so viele Menschen Jahr für Jahr an das Ende der Welt reisen, um dies zu erleben und doch bleibt es leider so vielen verwährt, da es auch sehr teuer ist. Als ich in Neuseeland als Backpackerin unterwegs war, versuchte ich natürlich auch, jeden Cent zu sparen und dabei nichts an Erlebnissen oder Lebensqualität einzubüßen (jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße sind nämlich auch irgendwann recht langweilig 😉 ). Daher stelle ich euch nun ein paar nützliche Tipps zusammen, wie auch ihr super sparen könnt 🙂

Viel Spaß damit!

Geld sparen Neuseeland

Bookme

Bookme ist eine Webseite, die zu allen möglichen Touren rund um Neuseeland erhebliche Rabatte anbietet. Und das nicht zu knapp. Teilweise gibt es Rabatte von 50-90% und man bekommt die gleiche Leistung wie Personen, die die Tour ganz normal über Reisebüros oder direkt bei dem Touranbieter buchen. Normalerweise bin ich ein Verfechter davon, lieber alles selbst zu organisieren und zu buchen und nicht so der Fan von organisierten Touren. Aber in Neuseeland ist es so, dass manche Ausflüge einfach nur in einer Tour möglich sind. Ich habe damals beispielsweise meine Helikopter-Franz-Josef-Gletscher-Wanderung (den Artikel dazu findest du hier) bei bookme gebucht und 200$ gespart. Genauso wie meine Schiffsfahrt durch Milford Sound, Shotover Jet durch die Canyons in der Nähe von Queenstown und Schwimmen mit wilden Delfinen in Kaikoura. Zu Bookme ist noch zu sagen, dass es keine bestimmten Tag gibt, wann Angebote reingestellt werden – man sollte es einfach immer mal wieder checken. Vor allem auch, weil beliebte Touren, bei denen man viel sparen kann (wie beispielsweise die Franz-Josef-Tour) auch immer superschnell ausgebucht sind 🙂 Schaut also einfach immer mal wieder rein!

Josephine Nitschke Passport full of Happiness Franz Josef Gletscher (19)

 

Manabus

Manabus ist eine Busgesellschaft, die erst relativ neu auf dem Markt ist. Als ich im Januar 2015 in Neuseeland war, hatten sie sich gerade erst gegründet und kaum ein Backpacker kannte sie. Ich hatte dann erst im Hostel von einem anderen Backpacker den Tipp bekommen und darüber bin ich echt froh, denn zu dem Zeitpunkt waren sie wirklich extrem günstig, um bekannt zu werden (ich fuhr beispielsweise von Rotorua bis Wellington für nur 1$! – und das ist eine 7h-Fahrt). Mittlerweile haben sie ihre Preise ihren Konkurrenten Intercity und Nakedbus angepasst, sind jedoch trotzdem noch oft günstiger. Außerdem kommt es auch teilweise vor, dass bei anderen Gesellschaften noch ein Gepäckaufschlag hinzukommt, was mir bei Mana noch nicht passiert ist. 🙂 Der einzige Nachteil: Mana gibt es nur auf der Nordinsel und nur zu den gefragtesten Zielen. Aber da man als Reisender ja flexibel jedes Mal mit einer anderen Gesellschaft buchen kann, empfiehlt es sich auf jeden Fall, Manabus zu wählen, wenn diese Strecke verfügbar ist! 🙂

Geld sparen Neuseeland

 

Mietwagen buchen

Wenn man im Ausland ist und auch erst vor Ort einen Mietwagen buchen möchte, würde man natürlich normalerweise nicht auf die Idee kommen, dies über eine deutsche Webseite zu tun. Allerdings kann ich euch nur billiger-mietwagen.de ans Herz legen. (Ich weiß, das hört sich jetzt so an, als würde ich Geld dafür bekommen, hier Schleichwerbung zu machen, aber so ist es nicht. Ich bin wirklich überzeugt davon und bekomme auch kein Geld dafür 🙂 weder von billiger-mietwagen.de, noch von Manabus oder Bookme! ^^)

So..weiter im Text..also: als wir für die Südinsel einen Mietwagen gesucht haben und das Internet nach den günstigsten Angeboten durchforstet haben, ist uns aufgefallen, dass vielfach diese Webseite die günstigsten Autos hatten. Dabei fungiert sie ja auch nur als Vermittlungsseite und im Endeffekt hat man das Auto dann beispielsweise trotzdem über jucy gemietet. Gut auch für die, die eh immer etwas ängstlich sind, im englischsprachigen Raum auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse etwas zu buchen. 🙂 (wie ihr trotz mangelnder Englisch-Kenntnisse beim Reisen gut über die Runden kommt, erfahrt ihr übrigens hier 🙂 )

 

 

BBH Clubkarte

BBH ist eine Art Gemeinschaft, der Hostels beitreten können. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um Hostelketten, sondern wirklich um voneinander unabhängige Hostels, die quasi hier gelistet sind. Mit der BBH-Karte kann man bei einem längeren Aufenthalt ziemlich viel sparen. Aber selbst bei kürzeren Urlauben lohnt es sich, da man mindestens immer 4$ pro Nacht und auch sehr oft mehr spart. Um die BBH-Karte zu bekommen, muss man einmalig 45$ bezahlen, erhält aber bei der ersten Onlinebuchung sofort wieder 15$ zurück erstattet, was bei mir auch geklappt hat. 🙂 Die restlichen 30$ hat man nach 8 Übernachtungen wieder raus und ab da fängt man an, zu sparen. 🙂 Ich war damals 3 Monate in Neuseeland und hab dadurch locker 400$ insgesamt gespart. Auch hier gilt wieder: man bekommt genau die gleichen Zimmer, wie alle anderen, nur bezahlt man weniger. Das Positive an der BBH-Karte ist auch, dass sich die Hostels für ein Jahr lang auf einen Preis festlegen müssen und der dann nicht mehr verändert werden kann. So entgeht man dann nämlich auch saisonalen Schwankungen, was man in der Hauptsaison definitiv merkt. Außerdem kann man sich auf der Webseite oder in dem BBH-Heft, welches es an jeder Touristeninformation in Neuseeland gibt, Bewertungen anderer Reisender ansehen. Ich war damals meistens nur in Hostels mit 85%-Bewertung und höher und die Bewertung hat wirklich immer gestimmt. Ein Highlight war beispielsweise auch das Punakaiki Beach Hostel (Südinsel Neuseeland, bei den Pancake Rocks), welches wirklich direkt am Strand war und nur 25$ gekostet hat und in dem man mit Meerblick morgens frühstücken konnte- echt super.

Ein weiterer Pluspunkt: mit der BBH-Karte kann man auch beim Intercity-Bus und der Fähre zwischen Nord-und Südinsel sparen. Besser gehts doch nicht 🙂

 

Wasserflasche mit Aktivkohlefilter

Es spart wirklich sehr viel Geld, wenn man sich nicht ständig mit Wasser eindecken muss, sondern einfach das Leitungswasser in Neuseeland trinken kann. Denn selbst Wasser ist im Supermarkt vergleichsweise teuer. Leider schmeckt das Leitungswasser dort sehr nach Chlor und gesund ist das sicher auch nicht, das die ganze Zeit einfach so zu trinken. Die Lösung: Wasserflaschen mit Aktivkohlefilter ! Die gibts dort beispielsweise im PaknSafe zu kaufen oder auch einfach online:

Einfach Deckel abschrauben, Leitungswasser rein, Deckel wieder drauf und schon schmeckt das Wasser nicht mehr nach Chlor. Super! 😀 Für Australien hab ich die Flasche übrigens auch benutzt und sie hat super funktioniert.

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit den Tipps ein bisschen helfen und zu einem pralleren Reisebudget verhelfen! 🙂

Habt ihr noch weitere Tipps? Schreibt mir ein Kommentar! 🙂

Josephine Nitschke Passport full of Happiness

 

4 Gedanken zu „5 Wege, um in Neuseeland zu sparen

  1. Hallo,
    ich bin Anfang des Jahres in Neuseeland gewesen. Es ist so wunderschön! 🙂
    Es ist auch relativ einfach zu trampen oder sich in Hostels zu Fahrgemeinschaften zusammen zu finden.
    Liebe Grüße 🙂

    1. Hallihallo 🙂
      Da kann ich dir nur zustimmen! Dieses Land hat wirklich so unglaublich viel zu bieten :D… sollte sich keiner entgehen lassen. Wie lange warst du denn da? 🙂 Mit trampen habe ich gar nicht probiert, da ich da als allein reisendes Mädchen immer ein bisschen schissig bin ^^..aber habe viele erlebt, die das gemacht haben und auch wirklich nur gute Erfahrung gemacht haben. Und mit den Hostelfahrgemeinschaften kann ich nur zustimmen! 🙂

      Wenn man trampt und dann vielleicht noch zeltet, dann kommt man ja nochmal viiieeel günstiger ^^..dann am besten noch jeden Tag ne Tasse losen gekochten Reis..und schon kommt man mit 500€ über die Runden ;D haha
      Scherz beiseite ^^.. schön, dass dir der Artikel gefallen hat 🙂 ich schicke dir sonnige Grüße 🙂
      Josi

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